Marga Bach - MuK-Großenkneten

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Marga Bach

Die Galerie

Wer diesen Abend in der Vorweihnachstzeit verpasst hat, der hat sich  wirklich eine tolle Vorstellung einer besonderen Künstlerin entgehen lassen.

Entspannter, lockerer, lustiger und kurzweiliger kann ein Kabarettabend nicht sein.

Die NWZ schrieb in der Ausgabe vom 07.12.2015:

" Marga Bach, die rotzfreche Kodderschnauze aus Berlin, weiß es den Männern so richtig zu geben. Natürlich nur verbal bei ihrem Kabarett-Abend „Truthahn mit Whisky“. Aber anzüglich genug, um 130 Zuhörer, vornehmlich weibliche Gäste, auf dem Saal bei Otte in Sage-Haast am Sonnabendabend die Lachfalten ins Gesicht zu treiben und auch die eine oder andere Träne der Freude herauszukitzeln.

Möglich hatte diesen unterhaltsamen Abend der Musik- und Kunstverein Großenkneten gemacht.

Da hatten es die männlichen Gäste, die fast ausnahmslos „Paul“ hießen an diesem Abend, nicht ganz so einfach. Schadenfreude pur versprühte Marga Bach, die von zahlreichen Auftritten im Landkreis bestens bekannt für ihre spritzige und spitzfindige Wortwahl ist.

Wohl dem Mann, der weit genug von der Bühne weg saß, aber die Künstlerin hatte ihren Blick schon früh durchs Publikum auf der Suche nach den „Pauls“ unter den Gästen schweifen lassen.

„Wir entscheiden doch was passiert und wann die Stunde geschlagen hat“, rief sie in die johlende Damenmenge.

Oder: „Schönheit zwischen Mann und Frau, das ist auf die Frau alleine gerichtet. Das wird umgestellt“, feuerte sie ihre Aufforderung ins Publikum. Und weiter: „Die Figur ist wichtig. Auch bei den Kerlen.“ Auch zum Thema Sex hatte sie so ihre Ansichten. „Vorspiel? Bei diesem Wort herrscht doch gähnende Leere im Gesicht der Männer.“

Mit weiteren „Pralinen“ aus Stimme und Komik stellte sie ihre Klasse auch in Sage unter Beweis.

Am E-Piano begleitete sie Konstantin Nazarow. „Ein heißes Plätzchen“ gleich neben Marga Bach auf der Bühne, wie sich zeigte. Doch auf einen Musiker kann auch Marga Bach nicht verzichten.

Am Ende kam das uralte Thema zwischen Mann und Frau wieder bestens an. Verpackt ins Berlinerische, gespickt mit Gestik und ausgesuchten Musikinterpretationen.

Auch nach diesem Marga-Bach-Auftritt gibt es nur ein Fazit: Prädikat „Wiederholenswert“.

 
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