Kunsthandwerkermarkt 2016 - MuK-Großenkneten

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Kunsthandwerkermarkt 2016

Die Galerie

Die NWZ berichtet:

Großes Lob gab es für Atmosphäre und Organisation.

Allein das Wetter war fast schon zu heiß
.

Eine Formulierung hat sich am Sonntagnachmittag wie ein roter Faden durch alle Äußerungen gezogen. „Dieses tolle Ambiente“ lobten sowohl Aussteller als auch Gäste den zweiten Großenkneter Kunsthandwerkermarkt immer wieder in den höchsten Tönen. Auf dem Marktplatz, zwischen Kirche, Karkenhus und vielen Bäumen, hatte der Verein Musik und Kunst (MuK) Großenkneten einen sehr sehenswerten Kunsthandwerkermarkt auf die Beine gestellt. Mit 75 Ausstellern waren die Vielfalt enorm. Es waren rund 50 Prozent mehr Teilnehmer als bei der Premiere 2015. Das schlug sich allerdings nicht bei den Besucherzahlen nieder. So schön und warm war das Wetter, dass es wohl manchen eher vom Besuch abhielt.

Rund ein Drittel der Aussteller war diesmal in Gebäuden untergebracht – neben dem Konfirmandensaal und dem Karkenhus auch in der Gaststätte Markt 6. Dort zeigten die Bremer Katrin und Thomas Keske ihre Instrumentenlampen. Trompete, Flöte und vieles andere mehr hat der Elektromeister zur Lampe aufgepeppt. In Bayern hatte das Ehepaar diese Kreation einst entdeckt und dann einer Musiklehrerin die erste Instrumentenlampe als passendes Geschenk angefertigt. Hieraus entwickelte sich die kreative Kombi aus Lampenschirm und Instrument. „Sehr schöner Markt, nette Atmosphäre, nettes Organisationsteam“, fand die Bremerin die Veranstaltung gut, auch wenn das zu heiße Wetter die Besucherzahlen drückte.

Bis aus Hildesheim waren die Teilnehmer gekommen, erzählte Michael Krüger vom Organisationsteam. Die ganze Weser-Ems-Region sei vertreten, sagte er. Viele spricht MuK-Vorsitzende Irene Krüger bei ihren Besuchen auf anderen Märkten direkt an. Andere hörten Kollegen aus der Kunsthandwerkerszene begeistert vom Kneter Markt berichten, so dass sie sich auch bewarben. „Mehr kann man nicht machen“, lobte Christine Kamender die Organisation und den Marktaufbau. Sie war mit Textilien aus Münster gekommen.

So mancher Kunsthandwerker zeigte sein Können vor Ort. Dazu zählte die Gruppe der Spinnkoppel Oldenburg. Die Frauen saßen an ihren Rädern im Karkenhus und erklärten auf Nachfrage gerne ihr zeitintensives Hobby. Mehrere Monate werden für manche der Kleidungstücke benötigt, erzählten Dr. Andrea Roeder-Bock und Inga Bens, ohne sich vom Spinnen abhalten zu lassen.

Klein, aber fein sind die Arbeiten des Dötlingers Gregor Kulbach. Er fertigt aus Obstkernen schmucke Ketten. Polieren, sägen und bohren: Das sind die Fertigkeiten, auf die es bei ihm ankommt. Neueste Kreation: Er verarbeitet die Kerne des Taschentuchbaums. „Traumhaft“ fand er den Markt. Die Livemusik von der Gruppe „Jazz for Fun“ rundete für ihn den Tag perfekt ab.

Wer zwischen all den Ständen mit kreativen Ideen und regionalen Produkten eine Pause brauchte, der war im Schatten unter dem großen Fallschirm richtig. Sowohl für den großen Hunger als auch zum Kaffee wurden Leckereien angeboten. Die nächste Chance, den Markt zu erleben, gibt es bei der dritten Auflage 2017 – voraussichtlich eine Woche nach Pfingsten.

 
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